Ausstellung - Zwischen Schaltkreis und Seele
ist eine fragmentarische Ausstellung von Elian M. Varek. Drei großformatige Werke erkunden das Spannungsfeld zwischen Natur, Technologie und menschlichem Empfinden. Die Trilogie versteht sich nicht als abgeschlossene Erzählung, sondern als offener Denkraum – leise, poetisch und bewusst unaufdringlich. Sie zeigt nicht Antworten, sondern Zustände: Wurzel, Maschine, Mensch. Ein Fragment der Gegenwart im Dazwischen.
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Zwischen Schaltkreis und Seele ist keine Ausstellung im klassischen Sinne.
Sie ist fragmentarisch.
Ein Versuch, Zustände sichtbar zu machen, die sich der festen Form entziehen:
Wurzel, Maschine, Mensch.
Drei Werke.
Drei Spannungsfelder.
Eine Bewegung im Dazwischen.
Diese Trilogie von Elian M. Varek verwebt Natur, Technologie und Gefühl zu einem visuellen Dialog über das Menschsein im Zeitalter der Systeme.
Ein leiser Protest.
Eine poetische Erinnerung.
Ein Fragment der Gegenwart.

Ausstellungsansicht: Zwischen Schaltkreis und Seele
Kuratiert von Elian M. Varek – im Rahmen des LaborArtorium
Zwischen Schaltkreis und Seele ist kein abgeschlossenes Narrativ.
Es ist ein offener Raum, in dem Bilder nicht erklären, sondern aushandeln.
Jedes Werk steht für sich.
Gemeinsam jedoch entsteht ein Feld, in dem Denken, Fühlen und Wahrnehmen nicht getrennt werden müssen.
„Die Kunst ist hier nicht Abbild – sie ist Aushandlung.“
Die Besucherinnen und Besucher bewegen sich durch den Raum in Stille.
Nicht, weil Schweigen gefordert wäre,
sondern weil das Gezeigte keinen Lärm benötigt.
Diese Arbeiten schreien nicht.
Sie flüstern.
Und wer sich Zeit nimmt, wird erkennen:
Sie flüstern von uns.
Von dem, was wir verlieren.
Von dem, was wir bereits sind.
Und von dem, was wir vielleicht wieder werden können.
„Kunst ist ein Raum, in dem Systeme atmen dürfen – und Herzen wieder schlagen.“
— Elian M. Varek

Szene 3: Herz & System
Leise. Klar. Schmerzlich schön.
Links ein Herz aus Licht und Fäden – verletzlich, aber strahlend.
Rechts Ordnungssysteme, Formulare, Architektur wie Fesseln.
In der Mitte ein gebrochener Spiegel.
Nicht zerstört.
Nicht verloren.
Weißer Raum.
Weiches Licht.
Keine Musik.
Nur Atem.
Es ist nicht laut.
Aber es bleibt.

Szene 2: Jenseits der Schaltung
Hier befinden wir uns wirklich dazwischen.
Links pulsierende Strukturen, nervenartig, fast pflanzlich.
Rechts Gitter aus Logik, klar und kühl.
In der Mitte eine Silhouette, aufgelöst in Fragmente.
Der Mensch verliert Form.
Gewinnt vielleicht Verbindung.
Das Weiß zwischen den Polen bleibt offen.
Eine Bewusstseinszone.

Szene 1: Wurzel oder Wahn
Ein einzelner Bildraum.
Links: ein leuchtender Wald, Tiere, atmend wie ein altes Lied.
Rechts: kalte Schornsteine, industrielle Silhouetten, verirrte Schatten.
Dazwischen ein unsichtbarer Riss.
Nicht laut.
Aber endgültig.